Die Wehebachtalsperre des Wasserverbands Eifel-Rur (WVER) in Schevenhütte verzeichnet aufgrund der starken Niederschläge der letzten Wochen einen Füllstand wie seit über 22 Jahren nicht mehr. Der Stauinhalt beträgt aktuell (29.5.24) 23,9 Mio. m³, wobei sich das freie Volumen bis zum Erreichen der Hochwasserentlastung noch auf 1,14 Mio. m³ beläuft.
Die Minister Mark Harbers (NL) und Oliver Krischer (NRW) besuchen die Rurtalsperre.
Am 07.02.2024 hatten wir die Ehre, den niederländischen Minister für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, Herrn Mark Harbers, sowie den nordrhein-westfälischen Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Herrn Oliver Krischer, an der Rurtalsperre Schwammenauel zu begrüßen.
In den ersten Wochen des Jahres 2021 kam es in der Eifel gehäuft zu kleineren Erdbeben mit Werten von 2 bis maximal 2,7 auf der Richterskala. Einige Anfragen erreichten den Verband: Wie sieht es aus mit der Sicherheit unseres Talsperren-Systems im Erdbebenfall? Hier können wir ganz klar Entwarnung geben.
Vor 115 Jahren ging sie offiziell in Betrieb: Die Urfttalsperre. Zugleich bedeutet dies auch 115 Jahre Sedimenteintrag in den Stausee. Da der Stausee zur Inspektion des Kermeter-Stollens fast komplett abgesenkt werden musste, bot sich die günstige Gelegenheit, das Becken der Talsperre photogrammetrisch zu vermessen.
In den letzten Wochen hatte der Wasserverband Eifel-Rur die Urfttalsperre weitgehend entleert, um den so genannten "Kermeter-Stollen" frei von Wasser zu bekommen. Dieser 2,7 Kilometer lange Stollen leitet das Wasser der Talsperre durch den Bergzug "Kermeter" zum so genannten Jugendstil-Kraftwerk nach Heimbach-Hasenfeld.