Schlagwort: Bauprojekt

Einblick in die Welt unter der Erde

Für das Dürener Land stehen in den nächsten Jahren große Investitionen des WVER in die zukünftige Kanalinfrastruktur und die Kläranlage bei Merken bevor. Diese sind wichtig, um auch in Zukunft die Ableitung und Reinigung von Abwasser zu gewährleisten. Der bisherige Sammelkanal aus Kreuzau bis zur Kläranlage ist in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig und hat auch mengenmäßig die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit erreicht.

Tag der offenen Baustelle

Am 12.08.2023 öffnen wir die Tore unserer Großbaustelle an der A4: Interessierte können sich an diesem Nachmittag selbst ein Bild machen und mit den zuständigen Ingenieuren in den direkten Austausch rund um die Kanalinfrastruktur der Zukunft gehen. Stündliche Führungen werden über die verschiedenen Bauabschnitte, Vorgehen und Herausforderungen des Bauprojektes informieren.

Startschuss für wichtiges Infrastrukturprojekt der Region

Der Dürener Abwasser-Hauptsammler – seit rund sechs Jahrzehnte im Dauereinsatz – ist sanierungsbedürftig und mit seinen Kapazitäten an der Auslastungsgrenze angekommen. Der Wasserverband schafft nun Abhilfe und baut einen zweiten Abwassersammler: so kann mehr Abwasser abgeleitet werden – ein Plus für die kommunale und industrielle Entwicklung – und im Havariefall steht der zweite Kanal zur Verfügung.

Die Ertüchtigung der Kläranlage Euchen ist eine Herausforderung für Werner Förster

Sie ist in die Jahre gekommen, die Kläranlage Würselen-Euchen, die in den 1980er Jahren errichtet und dann in den 1990er Jahren auf eine Kapazität von 40.000 Einwohnerwerte ausgebaut wurde. Jetzt wird sie bis Ende 2024 umfänglich saniert und erweitert. Verantwortlich für das Projekt ist Werner Förster, Bauingenieur und stellvertretender Unternehmensbereichsleiter "Planen und Bauen" des WVER.

Umbau der Nachklärung

Bis zum Sommer 2022 modernisiert der WVER die vier Nachklärbecken der Kläranlage Aachen-Soers: Der Umbau der Becken erfolgt sukzessive, da die Anlage währenddessen weiterarbeiten muss. Die Bauarbeiten am ersten Becken wurde bereits Mitte Dezember 2020, nach rund einem halben Jahr Bauzeit, erfolgreich abgeschlossen. Die Kosten der Optimierungsmaßnahme liegen bei 6,4 Mio. Euro.